Schneidebrett aus Holz

Schneidbretter für die Küche aus Holz

Das Schneidbrett aus Holz ist seit Urzeiten gebräuchlich und variiert von schlichter Baumscheibe über Schnittbrett bis hin zum Hirnholzbrett mit optisch ansprechenden Mustern.

Das Holz

Geeignetes Holz geben harte Bäume mit dichtem weil langsamen Wuchs. Heimisch sind hier vorwiegend Buche und Eiche, aber auch die helle Birke und die dunkle Walnuss bieten sich an. Auch Gummibaum und Olivenholz werden gern genommen. Relativ neu auf dem hiesigen Markt ist der Rohstoff Bambus. Dies ist kein Baum, sondern eigentlich ein Gras, übertrifft aber die meisten Hölzer in Haltbarkeit bei weitem.

Die Schnittbrett-Variante

Rundes Schneidebrett aus Holz

„Schnittbrett“ meint nicht den Zweck des Brettes, dass nämlich darauf geschnitten wird, sondern die Art, wie es hergestellt wurde: Es ist wie ein Brett geschnitten. Die Fasern des Holzes liegen quer. Hier sind Frühstücksbrettchen aus Holz Vorbild; das Schneidbrett ist stärker gestaltet in Fläche und Dicke. Vornehmlich das Grillbrett, das Spalten für beispielsweise Brotkrumen hat, wird so hergestellt. Auch Bambus wird liegend verarbeitet.

 

Die Hirnholz-Variante

Beim Hirnholz ist der Schnitt quer zur Faser. Das bedeutet, dass die einzelnen Holzfasern wie Streichhölzer nebeneinander liegen. Das macht sie wesentlich robuster. Viel-beanspruchte Schneidbretter wie man sie beim Kräuter-Wiegen oder beim Zerteilen von größeren Fleischstücken benötigt, sind aus Hirnholz. Auch die rustikale Baumscheibe gehört hier her.

Vielfalt

Beide Versionen gibt es in unzähligen Größen und Formen; mit und ohne Ablaufrinne für etwaig austretende Säfte; mit und ohne Griff. Bei manchen Modellen sind kleine Schälchen integriert, in die man etwas beiseite legen kann.

Sauberkeit und Pflege

Dem Ruf, Schneidbretter aus Holz wären unhygienisch muss energisch widersprochen werden. Sie sind mit Ölen imprägniert, die auch in Lebensmitteln verwendet werden und somit ungiftig sind. Die Reinigung ist unproblematisch. Schlichte Schnittbrett-Varianten sollten nur kurz im Wasser liegen, da sie sich sonst wellen. Ein kurzes Nässen vor dem Gebrauch verhindert, dass Gerüche stark einziehen. Ein Essig-Abrieb vertreibt etwaige Zweifel.

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