Käsereibe | Für Pizza, Pasta & Co.
In beinahe jeder Küche ist sie heute zu finden: Die Käsereibe. Ob Gratins, Pizza oder Nudelgerichte, viele Gerichte erhalten erst durch Streukäse ihre tolle Geschmacksnote. In privaten Haushalten findet man vor allem Hand-Käsereiben, die lediglich mit Muskelkraft betrieben werden. Aber nicht nur Käse wird dabei in Stifte oder Scheiben gerieben, sondern häufig auch Obst, Gemüse, Nüsse oder Kuvertüre.
Grob oder fein?
Käsereiben haben einen einfachen Aufbau. Sie sind in der Regel rechteckig, flach und bestehen aus Cromargan, einem rostfreien Edelstahl. Den größten Teil nimmt das Reibsegment ein, dessen Messer oder Riffel je nach Beschaffenheit unterschiedliche Ergebnisse produzieren. Grob oder fein, dick oder dünn - die Käsestifte können sehr unterschiedlich ausfallen. Neben Modellen mit nur einer Reibefläche gibt es auch die sogenannten Vierkant-Reiben. Sind werden häufig für das Reiben von Parmesan oder anderen Hartkäsesorten verwendet. Ihre Reibe ist besonders fein und eignet sich vor allem für das Verfeinern von Pastagerichten. Einfache Käsereiben haben kein Auffangbehältnis und so fällt das Reibgut auf die Arbeitsfläche. Praktischer sind hochwertige Modelle, die mit einem Holzgefäß versehen sind und den Käse darin auffangen.
Elektrische Käsereiben
Für etwas mehr Luxus steht eine elektrische Käsereibe. Auch diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Eine Variante beispielsweise hat zwei Reibetrommeln, die zwischen feiner und grober Körnung unterscheiden können. Dank eines Motors mit spezieller Übersetzung, beschränkt sich der Einsatzbereich nicht auf Hartkäse. Die andere Variante ist eine rotierende Mühle, die den Käse reibt. Eine dritte Möglichkeit ist eine Art „Schlitten“, auf den der Käse gespannt wird. Der Reibeeffekt wird durch das elektrische Hin- und Herziehen erzielt.
Die Preise variieren je nach Ausführung stark. Man sollte deshalb genau wissen, wofür man eine Käsereibe im Einzelnen verwenden möchte.
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